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Begegnung mit Spanien

Nach der Begrüßung durch den Hausherrn Benedikt Boßle übernahm der Hauptakteur des Abends Andreas Weimer,

seit 2001 Klavierdozent an der Berufsfachschule für Musik, das Wort und eröffnete den Klavierabend mit zwei Sonaten des Neapolitaners Domenico Scarlatti. Dieser stand viele Jahre als Hofkomponist im Dienst des spanischen Königs. Viele seiner insgesamt über 500 Sonaten sind kostbare musikalische Preziosen von unschätzbarem Wert für die von ihm beeinflussten Komponisten und für die Entwicklung der Pianistik insgesamt. Sein Repertoire an neuen Spieltechniken reicht von Trillern, Sprüngen und rasanten Läufen bis hin zu virtuosem Überschlagen der Hände.

Beide Werke interpretierte Weimer in diesem Sinne sehr klar und authentisch.

Auflockernd und kurzweilig moderierte er jedes der Stücke an und nahm das Publikum mit auf die Spuren der Musik und Komponisten. Er weckte so das Interesse der Zuhörer und lieferte frei weg einiges an musikgeschichtlichem Hintergrundwissen, das zum besseren Verständnis beitrug.

Mit Claude Debussy`s „Abend in Grenada“ und „Gärten im Regen“ ging es gedanklich nach Andalusien. Debussy hatte so etwas persönlich nie erlebt, doch Dank der Kraft seines musikalischen Genies und seiner besonderen Vorstellungsgabe „ steht Andalusien vor uns, Wahrheit ohne Authentizität, könnte man sagen“, wie sein spanischer Freund und Komponist Manuel de Falla treffend formulierte. Der Pianist spielte eindrucksvolle musikalische Malereien, die ähnlich den Bildern von Vincent van Gogh, Stimmungen und Impressionen nahezu greifbar real erscheinen lassen.

Begegnung mit Spanien

Das spanische Ambiente wurde während des ganzen Konzertes durch Fotoprojektionen des Regensburger Fotografen Thomas Widmann unterstützt, gemacht auf seinen vielen Reisen durch dieses vielfältige Land.

Im „Spanischen Ständchen“ zeigte sich die vielseitige Begabung von Xaver Scharwenka, geboren 1850 in Posen und weltweit bekannt als hervorragender Pädagoge, auch durch die Gründung zweier Konservatorien in Berlin und New York. Der Konzertpianist verstand es meisterhaft die Kontraste und Klangfarben auf dem Steinway zu Gehör zu bringen.

Bilder von Flamenco-Tänzern und eines traditionellen Straßenfestes inspirierten den Orchesterpianisten der Bamberger Symphoniker zur Aufnahme der beiden Stücke „Zapateado“ aus „Trois Danses Andalouses“ op.8 und „Orgia“ aus den „Danzas Fantasticas“ von Joaquin Turina, ins Programm.

In der anschließenden Pause gab es natürlich spanischen Wein und selbstgemachte Köstlichkeiten. Mit ein Anlass des Konzertes war die vorangegangene Einspielung der Programmtitel auf CD mit dem Titel „Begegnungen mit Spanien“. Diese entstand aus der Kooperation des Pianisten Andreas Weimer und dem Regensburger Blindeninstitut. So kommt auch deren Verkaufserlös dem Institut zugute.

Mit der Fantasie für Klavier „Die Spanische Stunde“, eine einaktige Komödie aus dem Jahre 1911 von Maurice Ravel, die um 1850 in der spanischen Stadt Toledo spielt, ging es turbulent weiter. Die Bearbeitung für Klavier zu zwei Händen und die Kürzung des Werkes auf einige Szenen schrieb Leon Roques.

Mit dem letzten Konzertblock, dem „Bolero op. 19“ von Frederic Chopin und der virtuosen „Rhapsodie Espagnol“ von Franz Liszt bewies der Interpret absolutes Können am Flügel, höchste Musikalität, brillante Technik und Präzision, eben ein musikalisches Feuerwerk. Das fulminante Finale wurde mit lange anhaltendem Applaus belohnt. Andreas Weimer bedankte sich musikalisch mit den Zugaben „Nocturne für die linke Hand“ von Alexander Skrjabin und schickte das Publikum mit der Barcarole von Scharwenka, geschrieben im Dreiertakt, anstatt wie gewöhnlich im Zweiertakt, auf den Heimweg.

Das Konzert war für alle Besucher ein Erlebnis der Extraklasse mit einem bescheidenen Pianisten von wahrer Größe.

Stefan Neger

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